Schenkung auf den Todesfall

Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Eigentum an Liegenschaften zu übertragen. Hier kommen der Kaufvertrag, der Schenkungsvertrag oder auch ein Tauschvertrag in Betracht.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Eigentum an Liegenschaften zu übertragen. Hier kommen der Kaufvertrag, der Schenkungsvertrag oder auch ein Tauschvertrag in Betracht. Will der Geschenkgeber aber über seine Liegenschaft bis zu seinem Ableben noch verfügen können, so bietet sich als Möglichkeit die Schenkung auf den Todesfall an. In diesem Vertrag schenkt der Liegenschaftseigentümer dem Begünstigten seine Liegenschaft, wobei der Vollzug der Schenkung erst mit seinem Tode eintreten soll.

In einem solchen Schenkungsvertrag gibt der Geschenkgeber einen Widerrufsverzicht ab, im Rahmen dessen er sich verpflichtet, die Schenkung nicht zu widerrufen. Jedenfalls muss auch vereinbart werden, dass sich der Geschenkgeber verpflichtet, die Liegenschaft bis zu seinem Tod, weder zu belasten, noch diese zu veräußern. Dieses Belastungs- und Veräußerungsverbot kann, wenn es sich beim Geschenknehmer um die leiblichen Kinder, Adoptivkinder oder den Ehegatten handelt auch grundbücherlich sichergestellt werden. Ansonsten wird es nur vertraglich vereinbart. Die Schenkungssteuer berechnet sich nach dem Einheitswert und hängt vom Grad der Verwandtschaft ab.